Geschichte

1981 – Jubiläumsfest zum 60-jährigen Bestehen des Vereins

 

1974 – Eine eigene Jugendkapelle wird ins Leben gerufen

Der Zustrom von Jugendlichen war sehr groß und so wurde mit über 40 Jugendlichen eine eigene Jugendkapelle ins Leben gerufen. Diese hat das musikalische Leben bis in das folgende Jahrzehnt hinein bereichert. Die Jugendkapelle war in den kommenden Jahren so erfolgreich, dass sie sogar die aktive Kapelle beim Festzug anlässlich des Crailsheimer Volksfestes ablösen konnte.

 

1970er-Jahre – Faschingsveranstaltungen, neue Uniformen und Rundfunkaufnahmen

Diese Zeit war vor allem durch die Faschingsveranstaltungen mit der Frankfurter Faschingsgesellschaft „Rot-Weiß“ geprägt. Da die Zahl der Musiker um 1970 weiter anstieg, schaffte sich der Verein neue Uniformen in den Gemeindefarben rot und weiß an. Markenzeichen der neuen Uniform waren die runden Mützen. In diesem so erfolgreichen Jahrzehnt standen ebenfalls mehrere Rundfunkaufnahmen an.

1975



1972 – Dirigentenwechsel: Otto Ziems kehrt ans Dirigentenpult zurück

Das folgende Jahrzehnt war sowohl durch eine sehr erfolgreiche Jugendarbeit, als auch durch eine stetige Steigerung der musikalischen Leistung gekennzeichnet. Nach mehreren guten Ergebnissen in der Mittelstufe wagten sich Dirigent und Musiker an die Teilnahme an einem Wertungsspiel in der Oberstufe. Es wurde auch hier eine gute Note erreicht.

 

1971 – Feier des 50-jährigen Bestehens des Musikvereins

Im Jahr 1971 konnte der Musikverein erstmals ein echtes Geburtstagsjubiläum zum 50-jährigen Bestehen feiern. In einem bunten Festzug zogen zahlreiche Kapellen und Gruppen der einheimischen Vereine durch das Dorf. Nach dem Festzug erklang erstmals in Rosenberg ein Gesamtchor aller beteiligten Musikkapellen. Komponist Josef Marschang widmete dem Musikverein einen Festmarsch mit dem Titel „Rosenberger Jubiläumsmarsch“.

 

1969 – Dirigentenwechsel: Erwin Köder wird neuer Dirigent

Der neue Dirigent forcierte ganz besonders die Jugendausbildung. Zahlreiche Jugendliche erlernten ein Musikinstrument, vornehmlich bei den Holzbläsern.

 

1966 – Fest zur ersten Fahnenweihe des Musikvereins Rosenberg

Gestiftet wurde die erste Vereinsfahne von Josef Rettenmaiersen., dem „Holzmüller“, wie er überall genannt wurde. Helmut Paul aus Unterknausen übernahm die neue Fahne nach der Weihe als Fahnenträger. Das mehrtägige Fest umfasste unter anderem einen Festzug, eine Marschmusikbewertung, einen Heimattag, einen Festabend und einen Festgottesdienst.

1966



1965 – Erster Platz bei der Marschmusikbewertung

Die musikalische Entwicklung zeigte sich beim Sängerfest in Hummelsweiler deutlich. Bei der ersten Teilnahme an einer Marschmusikbewertung erzielte die Kapelle den ersten Rang. Die Werbung unter der Bürgerschaft brachte dem Verein einen kräftigen Zuwachs fördernder Mitglieder.

 

1964 – Erster Auftritt in der neu angeschafften blauen Uniform

Der neue Vorstand ging mit Elan an die Bewältigung der anstehenden Probleme. Als erstes wurde eine gleiche Kleidung angeschafft. Die neue blaue Uniform musste auf drei Etappen gekauft werden. Der erste Auftritt in der einheitlichen Kleidung war 1964 beim Sängerfest in Hohenberg.

 

1963 – Offizielle Trennung der Ämter des Vorsitzenden und des Musikleiters

Hans Köder (Herlingshof) wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die voll besetzte Vorstandschaft unterstützte den Vorsitzenden. Die musikalische Leitung blieb bei Willy Schwarz.

 

1960 – Verbesserung der allgemeinen Lage der Kapelle

Mit einer großangelegten Werbung konnten neue aktive junge Mitglieder gesucht und gefunden werden. Besonders 1962 erhielt die Kapelle einen kräftigen Zuwachs.

 

1954 – Otto Ziems verlässt als musikalischer Leiter den Verein

Willy Schwarz trat aushilfsweise – zusammen mit Andreas Boy – an die Stelle des musikalischen Leiters. Beiden gelang es, die jetzt kommenden kritischen Jahre zu meistern. Allerdings schwand der Klangkörper durch berufliche Veränderungen, durch gesundheitliche Probleme oder aus persönlichen Gründen immer mehr zusammen.

 

1950 – Umwandlung der Kapelle in einen Musikverein

Die Umwandlung erfolgte, damit die Kapelle den für ihre Arbeit nötigen finanziellen Rückhalt hatte. Mit der Umwandlung in einen Musikverein konnten auch fördernde Mitglieder aufgenommen werden. Durch verschiedene Veranstaltungen, wie Gartenfeste oder Theateraufführungen wurde die Vereinskasse aufgebessert. Es wurden jährliche Ausflüge in verschiedene Regionen der Bundesrepublik angeboten.

 

1949 – Militärmusiker Otto Ziems übernimmt den Dirigentenstab

In den kommenden Jahren ging es mit der Kapelle steil bergauf. Andreas Boy zog sich aus gesundheitlichen Gründen etwas zurück, half aber immer aus, wenn Not am Mann war – auch in der Jugendausbildung.

 

1947 – Rückkehr ins musikalische Geschehen – Nachkriegszeit

Die Rückkehr ins musikalische Leben war mühsam, 14 Musiker waren gefallen oder sind an den Kriegsfolgen gestorben. Andere waren noch in Gefangenschaft oder konnten aufgrund ihrer kriegsbedingten Verwundungen nicht mehr zum Instrument greifen. Nur langsam kam wieder Leben in das musikalische Geschehen. Die Musiker versammelten sich beim Bienenstand von Dirigent Andreas Boy zum Proben.

 

1930er-Jahre und Zweiter Weltkrieg

Mit Einführung der allgemeinen Wehrpflicht gab es einen ersten Einschnitt in die Rosenberger Kapelle. Auch die sich immer stärker zeigende politische Wende ging nicht spurlos an der Kapelle vorüber. So erfolgte die Umbenennung der „Musikkapelle Rosenberg“ in „NSPO-Kapelle Rosenberg“.

Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs musste der Probenbetrieb zunächst eingeschränkt und dann 1941 ganz eingestellt werden. Das musikalische Leben in Rosenberg ruhte bis zum Kriegsende.

 

1933 – Erstmals musizieren über 30 Musiker in der Kapelle

Dirigent Andreas Boy konnte den hauptsächlichsten Verdienst für diesen Aufschwung beanspruchen. In den folgenden Jahren hörte man die Musik der Rosenberger Kapelle vom Virngrund bis an den Bodensee.

 

1921 – Offizielle Verbindung von Musikern zu einer Blaskapelle

Nach dem ersten Weltkrieg fanden sich im Jahr 1921 ein paar „alte Musiker“ zusammen, um sich mit den „Neudazugekommenen“ offiziell zu einer Blaskapelle zu verbinden. Im Laufe der folgenden Jahre vergrößerte sich die Kapelle um weitere Musiker.

(Bild Musikverein um 1922 aus Festschrift 2002 S. 19)

 

1862 – Erste Erwähnung

Die Rosenberger Blechmusik spielt nachmittags bei der Eröffnung der Gastwirtschaft in Hinterbrand.

(Bild Wirtschaftseröffnung aus Festschrift 2002 S. 18)